DJI Mavic 3 Test Erfahrungen

DJI Mavic 3 Produktübersicht – Alles Wissenswerte

Die DJI Mavic 3 ist endlich da. DJI hat das Neueste in seiner Reihe von Consumer-Kameradrohnen vorgestellt. Die von Hasselblad betriebene Mavic 3 verfügt über einen Micro Four Thirds-Kamerasensor, nimmt 5,1K-Videos auf, hat eine Sekundärkamera mit 28-fachem Zoom und rockt 46 Minuten Flugzeit! Doch alles der Reihe nach. Wir verraten Ihnen alles was Sie wissen müssen und für wen sich die DJI Mavic 3 anbietet.

DJI Mavic 3 Übersicht

Die meisten früheren Mavic-Drohnen boten Kameras der mobilen Klasse und wurden für Privatpiloten entwickelt. Die Mavic 3 weicht davon ein wenig ab. Während es einen klaren Unterschied zwischen den Fähigkeiten der Mavic Pro, Phantom 4 und Inspire 2 gab, die alle ungefähr zur gleichen Zeit veröffentlicht wurden, konkurriert die Mavic 3 mehr mit der professionellen Inspire 2, zumal beide über eine Micro Four Thirds-Kamera verfügen.

  • 4/3 CMOS Hasselblad-Kamera
  • 5.1K Video
  • omnidirektionaler Hindernisvermeidung
  • 46 Minuten Flugzeit
  • verbesserte automatische Rückkehr
  • bis zu 15 km Videoübertragung
DJI Mavic 3 Testbericht

Was ist neu bei der Mavic 3?

Die Mavic 3 führt auch ein neues Design ein. Die Draufsicht sieht aus wie das übliche Mavic-Design und die Propellerarme klappen auf die gleiche Weise ein, der Rumpf ist auch ziemlich ähnlich geformt, aber die vorderen Propellerarme sind jetzt abgewinkelt, damit die Propeller nicht über die Oberseite am Körper der Drohne hinausragen. Dies bedeutet, dass die Propellerarme auch länger sind. Es gibt auch mehr Bodenfreiheit, da die hinteren Propellerarme jetzt als hinteres Fahrwerk fungieren, anstatt nur die schmalen Noppen am Körper des Fahrzeugs zu verwenden.

Neue Bug-Eyes auf der Rückseite, kombiniert mit abgewinkelten Frontlinsen, beherbergen Sensoren zur Hindernisvermeidung in alle Richtungen. Sie finden die üblichen visuellen Sensoren und den Scheinwerfer auf der Unterseite, wobei zwei Sensoren gerade nach oben schauen, mit den vier neuen abgewinkelten Sensoren an den Ecken für die vordere, hintere, linke und rechte Abdeckung. Die neuen Sensoren blicken bis zu 200 Meter voraus, was die 40-Meter-Erfassungsreichweite früherer Mavic-Drohnen weit übersteigt.

Sicherheit ist nicht die einzige Verbesserung der DJI Mavic 3, DJI hat die Flugreichweite, die Flugzeit und die intelligenten Flugfunktionen stark erhöht. Die Mavic 3 ist für eine Verbindungsreichweite von 15 km ausgelegt. APAS 5.0 und ActiveTrack 5.0 verwenden die 200-Meter-Hinderniserkennungssensoren, um die Sicherheit und die automatische Routenplanung während der Fahrt der Drohne erheblich zu verbessern.

DJI Mavic 3 Kamera

Die Mavic 3 hat zwei Kameras. Der Hauptsensor ist eine Hasselblad Micro Four Thirds-Kamera, die 20 MP Standbilder und 5,1 K-Videos mit 50 fps oder 4K mit 120 fps aufnimmt. Die zweite Kamera ist ein 1/2-Zoll-Sensor, der 12-MP-Standbilder und 4K-Videos aufnimmt und über ein Teleobjektiv mit bis zu 28-fachem Hybridzoom verfügt.

Um die Dinge ins rechte Licht zu rücken, ist der Hauptkamerasensor hinter dem Objektiv der Mavic 3 fast 8-mal größer als bei der Mavic Pro, der Mavic 2 Zoom und anderen 1/2,3-Zoll-Kameras. Das ist auch fast doppelt so groß wie der 1-Zoll-Sensor in der Mavic 2 Pro, DJI Air 2S und den meisten Phantom-Drohnen. DJI hat die Mavic-Serie in das Gebiet der DSLR-Kameras graduiert. Natürlich bietet die Micro-Four-Thirds-Kamera der Inspire 2 Wechselobjektive, sodass die Mavic 3 diese Profi-Drohne noch nicht ersetzen wird.

Als Backup für die Sensoren dienen 8 GB interner Speicher und genug Leistung, um ProRes 422 HQ-Codierung aufzunehmen. Hier weicht die Mavic 3-Serie ab. Das Basismodell verfügt über 8 GB internen Speicher, während das Mavic 3 Cine-Modell eine 1-TB-SSD und die ProRes-Codierung bietet.

DJI Mavic 3 Flugzeit

Die Mavic 3 hat einige aufregende Spezifikationen für Drohnenpiloten. Sie hat einen 5.000-mAh-Akku, der für bis zu 46 Flugminuten geeignet ist. Das sind Top-Werte, welche sonst keine andere Drohne, vor allem nicht in dieser Klasse bietet. Der einzige kleine Nachteil ist, dass die Akkus der Mavic 3 sehr teuer sind, falls man sich einen weiteren holen möchte. Rund 200 Euro schlägt dieser zu buche.

Sollten Sie die Mavic 3 kaufen?

Die DJI Mavic 3 kommt in drei Paketen. Das Standardpaket bringt Sie zum Fliegen, die Fly More-Kombination verbessert wie immer Ihr Flugerlebnis, aber dieses Mal hat DJI eine dritte Stufe, die die Dinge wirklich auf die nächste Stufe bringt. Alle Pakete enthalten die Grundlagen, die Sie benötigen, einschließlich Ladegeräten, zusätzlichen Propellern und Kabeln.

Ob sich der Kauf der Mavic 3 für Sie lohnt, das müssen Sie selbst entscheiden. Wenn Sie Fotograf oder Filmemacher sind, oder einfach nur eine fantastische Qualität möchten, dann ja. Hierfür gibt es gerade keine bessere Drohne. Wenn Sie jedoch nur privat Fliegen und als Hobby, oder YouTuber etc. sind, dann können Sie auch ruhig zur DJI Air 2S greifen. Diese kostet fast halb so viel und ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Für die meisten reicht diese Drohne völlig aus.

Schauen Sie sich am besten unserem DJI Air 2S Produktcheck an.

Falls Sie sich dennoch für die DJI Mavic 3 entschieden haben, dann hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar mit Ihren Erfahrungen.

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